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Geographische Lage und Abgrenzung

Die Ortsgemeinde Schloßböckelheim mit ihren Ortsteilen Tal, Schloß und Kolonie sowie den Höfen Rother Hof, Heimberger Hof, Niederthäler Hof, Hahner Hof und Schloßhof liegt im Landkreis Bad Kreuznach. Die Entfernung zum Verbandsgemeindesitz in Rüdesheim beträgt 9 Km, zu der Kreisstadt Bad Kreuznach etwa 12 Km und nach Bad Sobernheim 10 Km.
Mit 477 ha Gemarkungsfläche zählt die Ortsgemeinde Schloßböckelheim innerhalb der 27 Orte in der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu den kleineren Gemeinden.
Sie grenzt an folgende Nachbargemarkungen :
Im Westen an Waldböckelheim (1853 ha),
im Norden an Weinsheim (927 ha),
im Osten an Hüffelsheim (658 ha) und an Niederhausen (533 ha); wobei der letztere Ort schon zur Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg gehört.
Im Süden bildet, von wenigen Ländereien auf Schloßböckelheimer Gemarkung am südlichen Flussufer abgesehen, die Nahe die Gemarkungsgrenze. Hier beginnt unmittelbar die Gemarkung von Oberhausen, das heute zur Verbandsgemeinde Bad Münster a. St. Ebg. gehört, womit Schloßböckelheim innerhalb der Verbandsgemeinde Rüdesheim eine gewisse Randlage einnimmt. Es ist auffallend, dass die östliche Grenze der Schloßböckelheimer Gemarkung einen geraden Verlauf nimmt, was für eine "amtliche" Grenzziehung spricht. Hier befand sich einst die Wüstung "Nußbach" (Hof des verstorbenen Edelknechtes Bubo; s. Ortschronik Seite 46 ff.). 
Der enge Nahedurchbruch bei Schloßböckelheim mit seinen landschaftsbestimmenden, charakteristischen Felsformationen zählt zum "Porphyrbergland von Münster am Stein", in dem auch die weithin bei Botanikern, Entomologen und Geologen bekannte "Schloßböckelheimer Heide" liegt.

Landschaften und Klima

Landschaftlich gehört die Umgebung von Schloßböckelheim zum "Unteren Naheland", das nordwestlich von den südlichen Vorstufen des Soonwaldes, südlich durch das Nordpfälzer Bergland und ostwärts von Rheinhessen und dem Rhein eingeschlossen wird. 
Das Gebiet liegt im Westen des Nahe-Alsenz-Felsenlandes am Übergang zur Sobernheimer Talweitung.
Laut H. UHLIG (1954) rechnet sich der nördliche Teil der Schloßböckelheimer Gemarkung zum Unteren Naheland. Der südliche Teil mit seinen typischen und markanten Erhebungen, Taleinschnitten und der Schloßböckelheimer Heide gehört - wie erwähnt - zum Porphyrbergland von Bad Münster am Stein. 
Während noch bei Boos die Nahe ein relativ breites Tal (Sobernheimer Talweitung) durchfließt, engt sich das Nahetal am Felsenberg (Gemarkung Schloßböckelheim) sehr stark ein.
Besonders landschaftsprägend ist der steile Abfall des Schloßberges zum engen Nahetal, südwestlich gegenüber liegt der Gangelsberg (341 m), der Lemberg (421 m) südöstlich gegenüber. Die beiden letzteren Erhebungen befinden sich südlich der Nahe. Die Nahetallandschaft zeigt hier somit auf engstem Raum große Höhenunterschiede.
Das Nahetal selbst befindet sich auf der Schloßböckelheimer Gemarkung in einer Höhenlage von etwa 
125 m ü. NN. Die höchste Erhebung auf der Schloßböckelheimer Gemarkung ist der Heimberg (303 m). 
Das bedeutet also, dass sich innerhalb der Gemarkung auf kleinstem Raum ein Höhenunterschied von etwa 178 Metern ergibt. Die landschaftliche Umgebung ist gekennzeichnet durch sehr starke Reliefgegensätze : Steilhänge wechseln mit leicht hängigen Lagen. Diese landschaftliche Besonderheit bedingte letztlich auch die unterschiedliche Lage der drei Ortsteile Schloß, Tal und Kolonie (s. geographische Lage und Abgrenzung).
Wichtigstes Gewässer ist die Nahe selbst, die jedoch hier - wie erwähnt - zum Teil die Gemarkungsgrenze bildet und an der Schloßböckelheimer Gemarkung nur einen sehr kleinen Anteil hat.